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Berichte & Ergebnisse 2012

37. Amsterdam-Marathon 21.10.2012

Beitrag von Jutta Kolberg.

TCS Amsterdam Marathon 21.10.2012

Als Alternative zum Berlin Marathon hatte ich mir in diesem Jahr den Amsterdam Marathon ausgesucht und so fand ich mich am 21. Oktober 2012 zitternd und bibbernd im weiten Rund des alten Amsterdamer Olympiastadiums von 1928 wieder. Der Wetterbericht hatte noch kurz vorher Sonnenschein, Windstille und angenehme 16 Grad angekündigt, es wurden feuchte 10 - 12 Grad mit heftigen Windböen, also das, was der Veranstalter als „somewhat disappointing weather“ bezeichnete. Gleichwohl, die Stimmung im erstaunlich international besetzten Starterfeld (ca. 13.000 Teilnehmer waren gemeldet, 10.142 davon kamen ins Ziel, laut Veranstalter soll es sich mittlerweile um den größten holländischen Marathon handeln) war gut und nach dem Startschuss ging es dann zunächst im Stop- und Go-Tempo durch das für diese Massen nicht ausgelegte Marathontor, über Trambahnschienen auf einer recht buckligen Piste in den Vondelpark. Auf den folgenden ca. 2 1/2 km im Park lösten sich die letzten Staus auf und es ging vorbei an den berühmtesten Museen Amsterdams wieder über den alten Stadion- und Marathonweg zurück Richtung Olympiastadium, wo uns auf der Gegenfahrbahn schon die Spitzengruppe entgegenkam. Vom Olympiastadium führte die Strecke sodann zum schönsten Teil des Laufes : etwa 12 km entlang der Amstel und vorbei an parkartiger Landschaft, Windmühlen und alten Herrenhäusern. Auch hier konnte man auf der anderen Flußseite das Geschehen an der Spitze beobachten, allerdings war man auf dieser Strecke auch gnadenlos dem starken Wind ausgesetzt. Nach dem Amstelstück folgte eine weniger attraktive Strecke durch ein Gewerbegebiet, bevor es nochmals in die Innenstadt ging und vorbei an den hübschen Amsterdamer Grachtenhäusern und weiteren Sehenwürdigkeiten zurück zum Olympiastadium. Mein Fazit: das Schöne an dem Lauf ist die Mischung aus Stadt- und Landschaftslauf, ein trotz des schlechten Wetters sehr feierfreudiges und aufmunterndes Publikum, die Vielfalt der bei dem Lauf vertretenden Nationen und eine gute Organisation. Das Manko ist das nicht vorhersehbare Wetter und ein im Innenstadtbereich nicht immer gut zu laufender Untergrund. Dafür ist die Strecke aber – wen wundert´s in Holland - relativ flach. Allein die Stadt, die man vor- und hinterher gut mit dem Fahrrad erkunden kann, lohnt eine Teilnahme. Sieger bei den Männern wurde der Kenianer Wilson Chebet mit einer in Anbetracht des heftigen Windes fantastischen Zeit von 2:05:41 und bei den Frauen die Äthiopierin Meseret Hailu mit ebenfalls beachtlichen 2:21:09. Ich bin „etwas später“ mit 3:24:21 und dem 2. Platz in meiner Altersklasse durchgekommen und war damit nach einer durch Fußprobleme etwas behinderten Vorbereitung hoch zufrieden.

Jutta Kolberg

Amschterdamm

Kommentar von Horst Matznick, 24.10.2012, 17:33:

Liebe Jutta,

da bekomme ich doch glatt Fernweh. Der Bericht von deinem Sekretär Bernhard tat mir richtig gut, denn ich mag diese holländische Groß-/Kleinstadt Amsterdam, die so herrlich von Jaques Brel und Herman van Veen besungen wurde.Ihr hattet hoffentlich einen wunderbaren Aufenthalt und wir werden bestimmt einige Fotos zu sehen bekommen. Zu deinem 2. Platz-Erfolg beste Glückwünsche, denn 3:24 sind ja nur einen Wimpernschlag von der Siegerzeit 2:21 entfernt (wenn wir die "altersbereinigte" - was für ein komisches Wort - Zeit angeben würden). Ich für meinen Teil bin dir auf der "Erfolgsleiter" auch ziemlich nahe. Erst Stockholm (bei gräuslichem Wetter) am 02.06. 3. in der M 70 in 3:58:21 und erst kürzlich in Berlin (viel stärker besetzt)bei meinem 30. BM ebenfalls 3. in 3:49:00. Dann laufen wir 2013 in Berlin beim 40. Durchgang auf Sieg. Versprochen? Gute Regeneration und vielleicht bis zum Team-Halbmarathon am 11.11.12

Liebe Grüße Horst

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